Mozart Timeline

Komische Oper Berlin: ein Mai voller Mozart

Für die einen ist der Mai der klassische Liebesmonat, für die Komische Oper Berlin ist er der Mozart-Monat. So widmet sie den Mai Jahr für Jahr einem der größten Komponisten aller Zeiten und nennt ihn kurz und bündig „Mozart-Mai“. Vielleicht auch deshalb, weil Mozart einst im Monat Mai ein einziges Mal in Berlin weilte.

26. März 2014 Veranstaltungen

Auch heuer erwartet den Mozart-Freund ein Opern- und Konzertprogramm, das natürlich wie alle Produktionen des kleinsten Berliner Opernhauses die unkonventionelle Handschrift in der Tradition einer französischen opéra comique trägt. Anspruch der Komischen Oper Berlin ist es, lebendiges Musiktheater am Puls der Zeit zu bieten. Ein äußerst breit gefächertes Ensemble von Sänger-Darstellern sowie höchst unterschiedliche Regisseure von Weltrang wie Calixto Bieito, Peter Konwitschny, Barrie Kosky und Hans Neuenfels sorgen für ein künstlerisches Niveau, das seinesgleichen sucht. Alle Opern werden in deutscher Sprache aufgeführt, auch diese Praxis gibt der Komischen Oper Berlin einen Alleinstellungsstatus im internationalen Opernbetrieb.

Mozart-Mai 2014 – Leckerbissen für Feinschmecker

Im Mozart-Mai 2014 kommen ein Sinfoniekonzert sowie die konzertante Version der von Mozart im Alter von 19 Jahren komponierten Oper „Il re pastore“ zur Aufführung. Außerdem wird eine Neuproduktion zu sehen sein – die Oper „Castor et Pollux“ von Jean-Philippe Rameau, die über den Einfluss von Christoph Willibald Gluck auch Mozart inspiriert hat. 

Unbestrittene Hauptanziehungspunkte werden jedoch drei Opernklassiker sein, „Così fan tutte„Hochzeit des Figaro“ sowie die „Zauberflöte“, die auch schon in der letzten Spielzeit für Beifallsstürme sorgte.   

Lust, Liebe, Leidenschaft – der Wonnemonat Mai lässt grüßen

Die Neuinszenierung von „Così fan tutte“ des visionären lettischen Regisseurs Alvis Hermanis spielt im Bühnenbild mit dem Nebeneinander von moderner Einrichtung und Gemälden aus dem Rokoko, vor diesem Hintergrund entwickelt er seine kritische Sicht vom oft trügerischen Schein der Liebe.

Gefühle jeden Couleurs stehen auch im Mittelpunkt der „Hochzeit des Figaro“, die Regisseur Barrie Kosky humorvoll, prall und lebendig in Szene zu setzen weiß. Und schließlich die „Zauberflöte“, eine Produktion der britischen Theatertruppe 1927 in Kooperation mit Barrie Kosky, die mit skurril-bedrückenden Bildern auch heuer wieder für offene Augen und Münder sorgen wird.

Weitere Informationen zum Mozart-Mai 2014 der Komischen Oper Berlin finden Sie unter www.komische-oper-berlin.de

Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin

Die Zauberflöte - Komische Oper Berlin

Zu sehen: Peter Sonn als Tamino Foto: Iko Freese / drama-berlin.de