Mozart Timeline

Sommerfestspiele Salzburg: Fixpunkt Mozart

Vom 18. Juli bis zum 31. August 2014 steht Salzburg wieder im Zeichen seiner weltberühmten Festspiele. In den wenigen Wochen, in denen sich die Reichen, Schönen und Prominenten in der Stadt an der Salzach ein Stelldichein geben, ist auch nach wie vor eine große Persönlichkeit dauerpräsent: Wolfgang Amadeus Mozart. Ohne ihn geht bei den Salzburger Festspielen gar nichts …

30. Mai 2014 Veranstaltungen

Mozart, Salzburg und die Festspiele – vernimmt man einen dieser Begriffe, so gesellen sich automatisch die beiden anderen dazu. Keiner kann ohne die anderen beiden, ein gewachsener Dreiklang, der alljährlich wieder neue Bekräftigung erfährt. Auch heuer stehen die Salzburger Festspiele vor der Tür – und natürlich ist Mozart wieder einer ihrer Fixpunkte. Er gehört zu den großen Markenzeichen der Festspiele, die mit mehr als 200 Veranstaltungen in Schauspiel, Oper und Konzert rund 250.000 Gäste aus aller Welt anziehen.

Don Giovanni – die große Mozart-Oper als eines der Glanzlichter der Salzburger Festspiele 2014

Das Drama um den Wüstling und Frauenverführer Don Giovanni wird sich diesen Sommer unter der musikalischen Leitung von Christoph Eschenbach und der Regie von Sven-Eric Bechtolf neu entfalten. „Viva la libertà!“ stellt Sven-Eric Bechtolf seiner Sichtweise des Don Giovanni voran. Er entwickelt ihn als einen nach Freiheit Dürstenden, Freiheit im Sinne von Grenzenlosigkeit. Ihr Gegenpol heißt Unfreiheit – und in diesem Kontext entwickelt sich eine Geschichte, deren Reiz sich in unserer tabulosen, scheinbar grenzenlos freien Gegenwart zeigt. Die Partie des Don Giovanni wird vom italienischen Bass Ildebrando D’Arcangelo gesungen, den Leporello verkörpert Luca Pisaroni, und die Frauenrollen Donna Anna und Donna Elvira spielen Lenneke Ruiten und Anett Fritsch. 

Don Giovanni war übrigens die erste Opernaufführung in der Geschichte der Salzburger Festspiele. Sie fand am 14. August 1922 unter der musikalischen Leitung von Richard Strauss statt.

Mozart-Matineen: Tradition an den Festspielwochenenden

Persönlichkeiten wie Manfred Honeck, Ádám Fischer, Ivor Bolton, Marc Minkovski und Vladimir Fedoseyev nähern sich in den Mozart-Matineen auf ihre Weise dem großen Künstler Mozart. Ob Krönungsmesse, Prager Symphonie, die Ballettmusik aus Idomeneo, aber auch weniger bekannte Werke wie zum Beispiel die D-Dur-Serenade, die Mozart 1773 für ein Mitglied der Familie Antretter komponierte, die Mozart-Matineen setzen sich wie jedes Jahr sehr speziell mit Mozarts Musik auseinander.

Übrigens: Auch für das ganz junge Publikum ab 4 Jahren wird es wieder „einen Mozart“ geben: Die Entführung aus dem Serail in einer gekürzten Version von 70 Minuten.

Weitere Informationen unter www.salzburgerfestspiele.at

Haus für Mozart – Schauplatz des Don Giovanni 2014

Haus für Mozart – Schauplatz des Don Giovanni 2014

Foto: Salzburger Festspiele / Karl Forster