Haffner-Sinfonie

in D-Dur

Mozarts Originalmanuskript der „Pariser Sinfonie“ in der Staatsbibliothek zu Berlin

Quelle: Wikimedia
1782
Salzburg

1776 hatte Wolfgang Amadeus Mozart den Auftrag erhalten, zur Hochzeit des Salzburger Brautpaars Franz Xaver Späth und Maria Elisabeth Haffner, der Tochter des Salzburger Bürgermeisters Sigmund Haffner, eine Serenade zu komponieren. Die sogenannte Haffner-Serenade ist Mozarts umfangreichste Serenade (KV 250) und hat acht Sätze.

Sechs Jahre später – Mozart lebte damals bereits in Wien und stand kurz vor seiner Hochzeit mit Constanze – sollte er anlässlich der Verleihung des Adelstitels „Edler von Innbachhausen“ an Sigmund Haffner jun. eine weitere Serenade komponieren. Mozart legte sie als Sinfonie an, indem er die Sätze 2 bis 4 bzw. 5 der zur Hochzeit Haffners entstandenen Serenade ausließ und so ein eigenständiges Werk schuf. Er schrieb diese Sinfonie im gleichen Jahr wie „Die Entführung aus dem Serail“. Aus der Arie des Osmin „Ha, wie will ich triumphieren“ leitet sich das Finalthema dieser Mozart-Sinfonie ab (KV 385).