Ouvertüre zu Zaide (vermutet)

32. Mozart Sinfonie

Mozarts Originalmanuskript der „Pariser Sinfonie“ in der Staatsbibliothek zu Berlin

Quelle: Wikimedia
1779
Salzburg

Danach verlässt Mozart Paris, nicht zuletzt auch deshalb, weil sein Vater darauf besteht. In diese Zeit fällt die Entstehung der 32. Mozart-Sinfonie. Drei ineinander übergehende Sätze – man könnte auch von einem einzigen Satz sprechen – charakterisieren sie als typisch italienische Ouvertüre. Der letzte Satz ist eine Wiederaufnahme des ersten Satzes. Mozart besetzt das Orchester mit vier statt der sonst üblichen zwei Hörner und fügt bis dato ungekannte Effekte ein wie Tutti-Crescendi, klangfarbenreiche Bläsereinwürfe, Tremoli und Forte-Piano-Wechsel.

Die Fachwelt ist sich nicht im Klaren darüber, ob diese Mozart-Sinfonie ursprünglich als Einleitung für eine Oper gedacht war, und wenn ja, für welche. In Frage kommen „Zaide“ und „Thamos, König in Ägypten“.